Ist auch alles an Bord? Vor den Einsätzen ist die Kontrolle des Rucksacks unerlässlich. Foto: privat

Odenwaldkreis. Die Notfallseelsorge und Krisenintervention Odenwaldkreis blickt auf ein einsatzreiches Jahr zurück. 28 ehrenamtliche Helfer leisteten bei 76 Einsätzen seelische Unterstützung für Angehörige nach plötzlichen Todesfällen – sowohl im häuslichen Umfeld als auch nach Unfällen, Suiziden und plötzlichem Kindstod.

Dabei wurden insgesamt 445 Einsatzstunden erbracht und rund 3700 Kilometer zurückgelegt.

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Für ihre Arbeit erhielt die Organisation den Förderpreis „Klinik mit Herz“ in Höhe von 3.000 Euro, gestiftet von der Asklepios-Schlossbergklinik. Die Summe wurde für Sicherheitsschuhe verwendet. Zudem erhielten die Einsatzkräfte neue Softshell-Jacken vom Förderverein.

Zwei neue Mitglieder absolvierten eine bundesweit standardisierte Ausbildung und verstärken seitdem das Team.

Neben der direkten Betreuung gehört auch die Einsatznachsorge und Prävention zur Arbeit. In Zusammenarbeit mit Feuerwehren und Rettungsdiensten informieren die Teams über psychische Belastungen.

Zudem waren sie bei Großveranstaltungen, Schulprojekten und Katastrophenschutzübungen aktiv. red

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