Odenwälder Journal

Bianca Zimmermann (sitzend) vomMahlzeitendienst „Essen auf Rädern“ ist eine kompetente Ansprechpart- nerin des PAegezentrums Odenwald. Ihre Kollegin Melanie Keller liefert die bestellten Mahlzeiten mit einem VW-Bus, der mit einer Kühleinrichtung ausgestattet ist, pünktlich direkt ins Haus. Diese und ähnliche Situationen kom- men häu3g im Umfeld der häuslichen P9ege vor, berichtet die Arbeiterwohl- fahrt (AWO) und möchte hier helfen. Im kommenden Jahr bietet die AWO Hessen- Süd gemeinsammit der AWO Odenwald eine Tagesp9ege in Bad König an. Damit will die AWO nächstes Jahr zusätzliche Unterstützungsangebote für P9egebe- dürftige und deren Angehörige auf die Beine stellen. Wie der Wohlfahrtsverband mitteilt, sollen in Bad König 14 Plätze in der so genannten Tagesp9ege entstehen. Die EröQnung ist für April 2018 geplant. „Wir reagieren damit auf den gestiegenen Bedarf und bieten den Menschen, die zu Hause gep9egt werden, eine über den Tag hinweg ausgezeichnete Betreu- ung und P9ege an. Hier wird gelacht, zusammen gekocht und auch entspannt. Gleichzeitig schaQen wir für p9egende Angehörige in dieser Zeit Entlastung und das gute Gefühl, den Angehörigen in guten Händen zu wissen“, erklärt AWO-Kreisvorsitzender Dr. Michael Reuter. www.odenwaldkreis.de Entlastung für Angehörige Ausgabe 20 / 07. Dezember 2017 Anfang Dezember hat die Adventszeit begonnen, an die sich die Weihnachts- feiertage anschließen. Viele Odenwälder Senioren möchten sich in diesen Wochen etwas Besonderes zum Essen gönnen, da- mit sie die Tage richtig genießen können. Deshalb hält der Mahlzeitendienst „Essen auf Rädern“ vom P9egezentrum Oden- wald wieder besondere Angebote auf seiner Speisekarte bereit, die ab sofort bis zum 31. Dezember 2017 bestellt werden können. Einzeln ausgewählt werden können beispielsweise Gerichte wie „Klassische Entenkeule in Bratensoße mit Rotkohl und KartoQelklößen“, „Festtagsbraten vom Rind in Burgundersoße mit P9aumen, grünen Bohnen und SalzkartoQeln“ oder „Geschnittene Hähnchen3lets in Stein- pilzsoße mit Pariser Karotten, Brokkoli und Knöp9espätzle“. Aus organisatori- schen Gründen beträgt die Mindestab- nahme fünf Gerichte. Alternativ kann aber auch gleich ein Wochenkarton bestellt werden, mit dem die einzeln auswählbaren Gerichte noch um weitere leckere Mahlzeiten wie „Buntbarsch3let in Safran-Zitronensoße mit einer Blumen- kohl-Möhren-Mischung und Salzkartof- feln“, „Zwetschgenknödel mit Vanillesoße mit fruchtigem P9aumenkompott“ oder „Herzhaft gefülltem Schweinebraten in Soße mit Rosenkohl und KartoQel-Pasti- naken-Stampf“ und „Nudeln in Rahmsoße mit Lauch und herzhaftem Schinken“ erweitert werden können. Mit den lecke- ren Menüs des Mahlzeitendienstes vom P9egezentrum Odenwald können es sich alle Senioren gut gehen lassen und ohne großen Aufwand köstliches Essen in der Advents- und Weihnachtszeit genießen. Aber auch danach bietet der Menüservice die optimale Lösung für eine gesund- heitsbewusste Ernährung. Aus über 200 Menüs, Suppen, Desserts und Torten, abgebildet in einem farbigen Katalog, kann man selbst seine Lieblingsgerichte auswählen. Dieses Angebot richtet sich auch an Senioren, die eine bestimmte Diät einhalten müssen, da die Menüs nach ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengestellt sind. Darüber hinaus sind sie entsprechend ihrer Kostformeignung gekennzeichnet und enthalten die bei einer Diät notweni- gen Informationen, wie beispielsweise die Zusammensetzung der HauptnährstoQe, die InhaltsstoQe und die Broteinheiten. Damit ist eine vom Arzt verordnete Diät leicht einzuhalten. Essensbestellung ganz einfach Und wie funktioniert das Bestellen? Wer die leckeren Mahlzeiten bestellen möchte, kann sich an Bianca Zimmermann vom Mahlzeitendienst wenden. Nach der Auf- nahme der gewünschten Menüs werden diese dann tiecühlfrisch direkt nach Hause gebracht. Dadurch ist man nicht täglich auf eine bestimmte Essenszeit 3xiert und kann die Mahlzeiten genießen, Über die Hälfte der p9egebedürftigen Menschen wird zu Hause, meist von direkten Verwandten, gep9egt. Die P9ege zu Hause ist ein „Fulltimejob“, den die Angehörigen oft aus hohem Verantwor- tungsgefühl übernehmen. Doch dadurch bleibt für das eigene Leben oft wenig Zeit. „Für viele wäre etwas mehr Zeit eine große Unterstützung, doch oft stellt sich hier die Frage, wer sich dann um die zu p9egende Mutter oder den zu p9egenden Vater kümmert“, berichtet der General- bevollmächtigte der AWO Hessen-Süd, Torsten Hammann. wann immer man möchte. Die Mahlzeiten können bequem und einfach in einemMi- krowellengerät oder im Backofen erwärmt werden. Auf Wunsch werden in den Kern- städten von Erbach und Michelstadt die Essen täglich warm ausgeliefert- auch an Sonn- und Feiertagen. Im einstimmigen Votum für alle vorge- schlagenen Kandidaten wurde Andreas Schwab, Geschäftsführer vom Gesund- heitszentrum Odenwaldkreis neu ins Präsidium gewählt. Mehr auf Seite 2. Deutsche Krankenhaus direktoren wählen Andreas Schwab in VKD-Präsidium Dass sich Engagement und Fleiß bei der Realisierung des eigenen Berufszieles auszahlen und auch das Alter keine Rolle dabei spielt, bewies einmal mehr eine ehemalige Kundin des Kommunalen Job-Centers. SteiMorche hat in diesem Jahr, nach dreijähriger Ausbildungszeit, ihr Abschlusszeugnis der Altenp9egeschule in Erbach erhalten. Mehr auf Seite 2. Positive Perspektive dank erfolgreicher Ausbildung BeimMahlzeitendienst „Essen auf Rädern“ des PAegezentrums Odenwald gibt es bis zum 31. Dezember 2017 ausgesuchte Menüs Zum Jahreswechsel wird dann aus dem „Bad Königer P9egedienst“ der „AWO Bad Königer P9egedienst“. Trägerin der Tagesp9ege und des Ambulanten Dienstes ist die gemeinnützige AWO Senioren und P9ege Odenwald Gesellschaft, die von der AWO Hessen-Süd und dem AWO Kreisver- band Odenwald gegründet wurde. Für die Kunden des P9egedienstes sieht die AWO damit noch mehr Möglichkeiten: „Wir bieten künftig P9ege und Betreuung in allen Lebenslagen mit kurzen Wegen und aus einer Hand an. Ändert sich kurz- fristig der Betreuungsbedarf vermitteln wir die passende Unterstützung“, so Ham- mann. Die Beschäftigten des Bad Königer P9egedienstes müssen sich indessen keine Sorgen machen, betont Hammann. „Es ist ein hervorragendes Team das sehr gut zur AWO passt. Jede und Jeder wird gebraucht“. Mehr Informationen über die ambulanten Angebote und die neue Tagesp9ege sind bei Joachim Joseph unter 06063 503690 zu bekommen. AWO Hessen-Süd und AWO Odenwald bieten 2018 gemeinsam eine TagespAege und Ambulante PAege an Eine passende Immobilie wurde bereits in der Schwimmbadstraße ausgemacht und angemietet. Mitte Dezember sollen die technischen Planungen abgeschlossen sein und der Umbau beginnen. Doch auch in der ambulanten Versorgung will die AWO ihre Angebote erweitern: Zum Jahreswechsel wird die AWO Hessen- Süd gemeinsammit der AWO Odenwald einen eigenen ambulanten P9egedienst für den Odenwaldkreis betreiben. „Nach intensivem Austausch haben wir mit dem ‚Bad Königer P9egedienst‘ ein hervorragendes Team gefunden“, so Hammann. Mit Gründer und Leiter Joachim Joseph wurde ein Übergang zur AWO zum 1.1.2018 inzwischen vereinbart. „Joachim Joseph hat den P9egedienst aufgebaut und geführt. Der Bad Köni- ger P9egedienst ist ein hervorragender P9egedienst und wird von allen geschätzt. Daher ist Herr Joseph auch der Richtige für die Leitung unter der AWO“, so Dr. Reuter. Zur AWO gehört der „Bad Königer PAegedienst“ ab 2018. Über die Zusammenarbeit freuen sich Leiter Joachim Joseph (links) und der Generalbevollmächtigte der AWO Hessen-Süd, Torsten Hammann. (Foto: AWO Hessen-Süd) Leckeres Essen in der Advents- und Weihnachtszeit Landrat sieht viel Potential für Odenwald-Tourismus – Entwicklung insgesamt positiv Erholung durch Entschleunigung Im Tourismus-Marketing soll der Oden- wald nach Überzeugung von Landrat Frank Matiaske vor allem als „Innovati- onsregion, die für Entschleunigung und Entspannung steht“, beworben werden. „Wenn wir darauf setzen, werden wir erfolgreich sein“, sagte Matiaske amMitt- wochvormittag vor Repräsentanten von Kommunen und der Tourismusbranche in Michelstadt. Zu der Veranstaltung hatten die IHK Darmstadt/Rhein-Main-Neckar und der hessische Landesverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHO- GA) eingeladen. Im Zentrum stand eine erste Bilanz der Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus Odenwald“, die beide Organi- sationen gemeinsammit der Odenwald Tourismus GmbH im November 2015 vorgelegt hatten. Die Entwicklung ist ins- gesamt positiv. So stieg der Bruttoumsatz von 2014 bis 2016 um 2,7 Prozent auf 952 Millionen Euro. Matiaske sagte, der Odenwald biete vor allem Gästen aus den ihn umgebenden Ballungszentren Rhein-Main und Rhein- Neckar die Möglichkeit, Hektik hinter sich zu lassen. In Anspielung auf den Taunus als beliebtes Naherholungsgebiet sagte der Landrat, der Odenwald solle und kön- ne „ein anderer, besserer Taunus“ werden. Dafür müsse allerdings auch etwas getan werden, fügte er hinzu und lobte in diesem Zusammenhang die neue Odenwald-Initiative. In ihr arbeiten seit November 2016 Touristik- fachleute eng mit Vertretern aus der Wirtschaft zusammen. Weiter unter www.odenwaldkreis.de Informieren Sie sich über das Hochgeschwindigkeitsnetz mit bis zu 50 Mbit/s ENTEGA Medianet Breitband-Infomobil auf Tour Freitag: 08.12.17 Ö!nungszeiten: 11.00 -17.00 Uhr Wandelhalle Bad König Elisabethenstr 13 64732 Bad König Jetzt bestellen unter www.entega-medianet.de - Telefon-Hotline während der Standzeiten zur persönlichen, individuellen Terminvereinbarung: 0175-8596626 Donnerstag: 14.12.17 Ö!nungszeiten: 11.00 -17.00 Uhr Bromischer TreT (Post) Hauptstraße 3 64753 Brombachtal Freitag:15.12.17 Ö!nungszeiten: 11.00 -17.00 Uhr Bienenmarktgelände Wiesenweg 64720 Michelstadt Donnerstag: 21.12.17 09.00 -12.30 Uhr u. 14.00 -17.30 Uhr AZE-Kommunikationstechnik Heidelberger Straße 9 64385 Reichelsheim Donnerstag: 21.12.17 09.00 -12.30 Uhr u. 14.00 -17.30 Uhr AZE-Kommunikationstechnik Ascha!enburger Straße 10 64739 Höchst im Odenwald Positive Perspektive dank erfolgreicher Ausbildung Herausgeber: Odenwald-Regional- Gesellschaft mbH (OREG) Marktplatz 1 64711 Erbach Redaktion: Rainer Ka!enberger Tel.: 06062 9433-90 E-Mail: r.ka !enberger@oreg.de Logo/Design: Johannes Kessel / LebensformGmbH Dass sich Engagement und Fleiß bei der Realisierung des eigenen Berufszieles auszahlen und auch das Alter keine Rolle dabei spielt, bewies einmal mehr eine ehemalige Kundin des Kommunalen Job-Centers. Ste[Morche hat in diesem Jahr, nach dreijähriger Ausbildungszeit, ihr Abschlusszeugnis der Altenp^egeschule in Erbach erhalten. Damit ist die 36-Jährige o[ziell examinierte Altenp^egerin und kann zuversichtlich in die Zukunft schau- en. Vor ihrem Ausbildungsbeginn sah dies noch anders aus. Den Wunsch, in der P^ege zu arbeiten, hatte die dreifache Mutter bereits nach dem Schulabschluss. Doch noch vor Ausbildungsbeginn wurde sie schwanger und musste ihr Berufsziel vorerst hinten anstellen. Als ungelernte Kraft arbeitet sie, neben der Erziehung ihrer Kinder, in der Gastronomie und war dort zwischen- zeitlich auch als Selbständige tätig. Doch der Wunsch nach einer Ausbildung im Gesundheitswesen blieb. Nach einer Möglichkeit ihre beru^iche Situation zu verbessern und sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln, such- te die junge Frau zuletzt beim Kommuna- len Job-Center (KJC) des Odenwaldkreises und fand bei ihrer persönlichen Ansprech- partnerin, Christine Wölfelschneider, ein o!enes Ohr. Gemeinsam suchten sie nach Wegen, eine Ausbildung zu realisieren, die eine langfristige beru^iche Perspek- tive bot, den Vorstellungen der Kundin entsprach und zugleich mit den famili- ären Verp^ichtungen vereinbar war. Die mitgebrachten Voraussetzungen und das Interesse der Kundin mündeten schnell in die Idee zu einer Ausbildung zur exami- nierten Altenp^egerin. „Bereits seit mehreren Jahren besteht ein sehr guter Kontakt zwischen dem Stellengesuche des Kommunalen Job-Centers Junge hochmotivierte studierte Betriebswirtschaftlerin - mit Schwerpunkt Personal und Unternehmensführung - sucht neue Herausforderung im kaufmän- nischen Bereich. Erste Berufserfahrungen in der Auftragssachbearbeitung oder als Personalreferentin sind bereits vorhan- den. Ich bin mobil, ^exibel und vielseitig einsetzbar und generell o!en für neue Einsatzbereiche. Zu einem Praktikum bin ich auch gerne bereit. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme. ChiTre: 2017-38 Motivierter Bauhofmitarbeiter mit langjähriger Erfahrung sucht Helfertätig- keit im Bereich Lager, Produktion sowie Reinigung. Bin zuverlässig und zeitlich ^exibel. Gerne bin ich zu einem Praktikum bereit und freue mich über Ihre Kontakt- aufnahme. ChiTre: 2017-39 Zuverlässiger, _exibler und motivierter junger Mann aus Höchst im Odenwald sucht einen Ausbildungsplatz oder Arbeitsstelle im Bereich Lagerlogistik, als Industriemechaniker oder als Touris- muskaufmann. Spreche ^ießend Spanisch (Muttersprache), Deutsch und verfüge über sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Führerschein ist vorhanden. Gerne stelle ich Ihnen meine Fähigkeiten während eines Praktikums unter Beweis. ChiTre: 2017-40 Junger motivierter und mobiler Mann sucht neue Anstellung im Produktions- oder Lagerbereich. Gerne überzeuge ich Sie dabei auch in einem Praktikum. Über Ihre Kontaktaufnahme freue ich mich. ChiTre: 2017-44 Zuverlässiger, motivierter, mobiler und _exibler Hausmeister / Objektbetreuer sucht neue Anstellung. Eine handwerkli- che Ausbildung sowie berufsspezijsches technisches Verständnis sind genauso gegeben wie jahrelange Erfahrung. Gerne überzeuge ich in einem persönlichen Ge- spräch und freue mich über Ihre Kontakt- aufnahme. ChiTre: 2017-42 Verantwortungsvoller, zuverlässige junger Mann aus Reichelsheim i. Odw. sucht Stel- le in der Produktion, Lager oder Verkauf. Gerne auch Schichtarbeit. Zu einem Prak- tikum für ein gegenseitiges Kennenlernen bin ich gerne bereit. ChiTre: 2017-46 Junger hochmotivierter und belastbarer Produktionsmitarbeiter sucht neue Her- ausforderung. Ich bin vielseitig einsetzbar und kann mich schnell in neue Aufga- bengebiete einarbeiten. Gerne bin ich zu einem Praktikum bereit und freue mich über Ihre Kontaktaufnahme. ChiTre: 2017-43 Motivierte Mitarbeiterin aus Sens- bachtal sucht neuen Wirkungskreis als Empfangsmitarbeiterin, kaufmännische Erfahrungen und Servicekenntnisse sind vorhanden. Ab sofort verfügbar, ^exibel und mobil einsatzbar. ChiTre: 2017-41 Junge motivierte gelernte Einzelhandels- kauTrau aus Brensbach sucht Anstellung im Produktionsbereich. Ich bin ^exibel und vielzeitig einsetzbar. Gerne bin ich auch zu einem Praktikum bereit. Über Ihre Kontaktaufnahme freue ich mich. ChiTre: 2017-45 Mit der Unterstützung des Kommunalen Job-Centers zum Berufsabschluss Kontakt: Kreisausschuss Odenwaldkreis - Kommunales Job-Center - Natascha Kirchschlager Michelstädter Str. 12 64711 Erbach Telefon: 06062 70-1551 E-Mail: n.kirchschlager@odenwaldkreis.de Internet: www.odenwaldkreis.de Kommunalen Job-Center und der Alten- p^egeschule in Erbach. Mit deren Zerti- jzierung nach der „Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung“, wurde es möglich, auch langjährig in der P^ege tätige Personen und Kunden des Kommunalen Job-Centers, die Leistungen nach dem SGB II erhalten, in die dortigen Ausbildungen zu vermitteln. Das Kommu- nale Job-Center kann dabei die Aus- bzw. Weiterbildung beispielsweise über einen Bildungsgutschein fördern und Fahrt- kosten oder Kosten für Arbeitskleidung übernehmen.“, erklärt Christine Wölfel- schneider. Von diesen Möglichkeiten wurde auch im Fall von Frau Morche Gebrauch gemacht. „Die Übernahme der Fahrtkosten zur Ausbildungsstätte hat mir sehr geholfen. Ohne diese Unterstützung wäre es für mich jnanziell sehr schwierig geworden. Unter Umständen hätte ich meine Ausbil- dung dann auch nicht realisieren können“, beschreibt Morche ihre Situation. Doch nicht nur jnanziell konnte das Kommunale Job-Center helfen. Auch bei der Anbahnung der Ausbildungsaufnah- me oder bei organisatorischen Problemen, wie beispielsweise der Abstimmung der Ausbildungszeiten mit den Betreuungs- zeiten der Kinder, wurden, in Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb und der Altenp^egeschule, sinnvolle Lösungen gefunden. Und das Engagement aller Beteiligter hat sich gelohnt. Ste[Morche wurde nach den bestandenen Prüfungen von ihrem Ausbildungsbetrieb übernom- men und kümmert sich jetzt in Bad König um p^egebedürftige Patienten. Auch eine Weiterbildung als Fachkraft im Bereich Psychiatrie oder in der Palliativp^ege schließt sie nicht aus. Darüber sind die junge Frau, aber auch Christine Wölfelschneider vom KJC sehr glücklich: „Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn unsere Kunden, trotz manchmal schwieriger Bedingungen, ihre Ziele erreichen und wir gemeinsam eine langfristige Perspektive auf dem ersten Arbeitsmarkt scha!en können“, so Wölfel- schneider. Dipl. Verw. (FH) Andreas Schwab MBA / Krankenhausbetriebswirt (VKD) Christine Wölfelschneider, Vermittlungscoach, (links) und Cornelia Wind, Teamleitung 50plus, (rechts) vom Kommunalen Job-Center in Erbach beglückwünschten StedMorche zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zur Altenp_egerin. Deutsche Krankenhausdirektoren wählen Andreas Schwab in VKD-Präsidium Geschäftsführer der Gesundheitszentrum Odenwaldkreis GmbH übernimmt ehrenamtliche Aufgabe im Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V. Wahlperiode dauert bis zum Herbst 2020. Eine breite Fachexpertise und langjährige Erfahrung sowie die Tätigkeit in verschie- denen Fachverbänden und Ausschüssen auf Bundes- und Landesebene geben dem studierten Dipl. Verwaltungswirt, der zusätzlich über ein Studium zum Kran- kenhausbetriebswirt (VKD) und außerdem über ein MBA-Studium an der Universität Salzburg verfügt, bestes Rüstzeug mit, um auf Bundesebene das Krankenhaus- management und die Gesundheitsversor- gung der Zukunft mitzugestalten. Verband der Krankenhausdirektoren Deutschland (VKD) Als vor mehr als 100 Jahren die Verei- nigung der Verwaltungsvorstände der Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Verbandes der Krankenhausdirek- toren Deutschlands (VKD) in Düsseldorf wurde das Präsidium des VKD neu gewählt. Im einstimmigen Votum für alle vorgeschlagenen Kandidaten wurde Andreas Schwab, Geschäftsführer der Gesundheitszentrum Odenwaldkreis GmbH (GZO) in Erbach, neu ins Präsidium gewählt. Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten und sechs weiteren von der Mitgliederversammlung gewählten Mit- gliedern. Das Präsidium führt die laufen- den Geschäfte des Verbandes. Andreas Schwab, der selbst langjähriger Landes- gruppenvorsitzender in Hessen war, über- nimmt dort die Aufgabe des Beauftragten für Fort- und Weiterbildung. Die neue die verantwortlichen Mitarbeiter in den Krankenhäusern kompetent zu beraten und der darüber hinaus auch die gesund- heits- und krankenhauspolitischen Belan- ge der deutschen Krankenhäuser in der Öf- fentlichkeit oZensiv zu vertreten bereit ist. In dieser Funktion sieht sich der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e. V.. Quelle: www.vkd-online.de Krankenhäuser Deutschlands in Dresden gegründet wurde, ahnte niemand, welch stürmische Entwicklung das deutsche Krankenhaus einmal nehmen würde. Wir stehen heute an einem Entwicklungs- punkt, an dem nur noch weniges an das Krankenhaus von gestern erinnert. Die gesellschaftlichen Veränderungen haben auch vor dem Krankenhaus nicht Halt gemacht. Die Entwicklung von der Kran- kenanstalt zum Gesundheitszentrum im- pliziert Probleme gesundheitspolitischer, organisatorischer und ]nanzieller Art, die zur Zeit nur schwer koordinierbar und lös- bar erscheinen. In dieser aufgeregten und aufregenden Zeit kommt es daher um so mehr darauf an, einen Gesprächspartner zu haben, der bereit und in der Lage ist,

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