Odenwälder Journal

Seite 3 Donnerstag, 22. Februar 2018 journal Ü Odenwälder A u d i D i s c o v e r y D a y s (QWGHFNHQ 6LH GDV 7RS /HDVLQJ $QJHERW IU GHQ $XGL $ 9RP ELV (LQ DWWUDNWLYHV /HDVLQJDQJHERW ] % $XGL $ $YDQW 7)6, XOWUD *DQJ )DUEH VFKZDU] .OLPDDXWRPDWLN 00, 1DYLJDWLRQ 6LW]KHL]XQJ ;HQRQ 3OXV /LFKW 5HJHQVHQVRU (LQSDUNKLOIH KLQWHQ /HLFKWPHWDOOUlGHU X Y P ô ² cedWjb_Y^[ B[Wi_d]hWj[ /HLVWXQJ N: 36 )DKU]HXJSUHLV ô ² LQNO :HUNVDEKROXQJ /HDVLQJ 6RQGHU]DKOXQJ ô ² 1HWWRGDUOHKHQVEHWUDJ $QVFKDIIXQJVSUHLV ô 6ROO]LQVVDW] JHEXQGHQ S D (IIHNWLYHU -DKUHV]LQV 9HUWUDJVODXI]HLW 0RQDWH -lKUOLFKH )DKUOHLVWXQJ NP PRQDWOLFKH /HDVLQJUDWHQ j ô ² *HVDPWEHWUDJ ô ² (LQ $QJHERW GHU $XGL /HDVLQJ =ZHLJQLHGHUODVVXQJ GHU 9RONVZDJHQ /HDVLQJ *PE+ *LIKRUQHU 6WUD‰H %UDXQVFKZHLJ IU GLH ZLU DOV XQJHEXQGHQHU 9HUPLWWOHU JHPHLQVDP PLW GHP .XQGHQ GLH IU GHQ $EVFKOXVV GHV /HDVLQJYHUWUDJV Q|WLJHQ 9HU WUDJVXQWHUODJHQ ]XVDPPHQVWHOOHQ %RQLWlW YRUDXVJHVHW]W (V EHVWHKW HLQ JHVHW]OLFKHV :LGHUUXIVUHFKW IU 9HUEUDXFKHU .UDIWVWRIIYHUEUDXFK O NP LQQHURUWV DX‰HURUWV NRPELQLHUW &2 (PLVVLRQHQ J NP NRPELQLHUW (IIL]LHQ]NODVVH % $QJDEHQ ]X GHQ .UDIW VWRIIYHUEUlXFKHQ XQG &2 (PLVVLRQHQ VRZLH (IIL]LHQ]NODVVHQ EHL 6SDQQEUHLWHQ LQ $EKlQJLJNHLW YRP YHUZHQGHWHQ 5HLIHQ 5lGHUVDW] $EJHELOGHWH 6RQGHUDXVVWDWWXQJHQ VLQG LP $QJHERW QLFKW XQEHGLQJW EHUFNVLFKWLJW $OOH $QJDEHQ EDVLHUHQ DXI GHQ 0HUNPDOHQ GHV GHXWVFKHQ 0DUNWHV 7UHIISXQNW 7KLHUROI *PE+ &R .* +DPPHUZHJ 0LFKHOVWDGW 7HO WUHIISXQNW#WKLHUROI GH ZZZ DXGL SDUWQHU GH WUHIISXQNW WKLHUROI $Q HLQHU 3UREHIDKUW LQWHUHVVLHUW" &RGH VFDQQHQ XQG 7HUPLQ YHUHLQEDUHQ .RVWHQ ODXW 0RELOIXQNYHUWUDJ Hit des Monats Februar: „Skrei“ - der Winterkabeljau - vom Grill mit brauner Meerrettich- butter, Gemüsebouquet und Petersilienkartoffeln dazu Salate vom Büffet. Außerdem servieren wir Ihnen 1 Glas Rot- oder Weißwein oder 1 Glas Michelstädter Pils vom Faß oder 1 Softgetränk 0,2 l € 18,90 p.P. & GÄSTEHAUS DORFLINDE Hammelbacher Str. 7 64689 Grasellenbach Tel. (0 62 07) 60 80 Fax (0 62 07) 15 77 reservierung@siegfriedbrunnen.com www.siegfriedbrunnen.com Lassen Sie sich von unseren täglich wechselnden Spezialitäten- büffets zum Mittagessen und Abendessen verwöhnen. Unsere á la carte Karte bietet außerdem eine reichhaltige Auswahl an. Lactose- und glutenfreie Gerichte Wildspezialitäten Kandidatur aus Liebe für seine Wahlheimat und deren Zukunft Erik Kadesch, parteiloser Bürgermeisterkandidat für Oberzent Fortsetzung von Seite 1. Oberzent. Dass Erik Kadech sei- nen Hut in den Ring wirft ist da- rauf zurückzuführen, dass er ge- nau das mitbringt was sich große Teile der Oberzent-Bevölkerung wünschen: Kenntnis von Land und Leuten, Ausbildung und Be- rufserfahrung die von einem Bür- germeister gefordert sind und dennoch die notwendige Distanz zur seitherigen Politik und den gängigen Verwaltungsstrukturen. Dies sind nicht nur Wahlverspre- chen, sondern belegbare Fakten. Als Kriminalrat mit Stationen in Darmstadt, Erbach und Heppen- heim kennt er den südhessischen Raum von seiner Arbeit her in- und auswendig und auch die Oberzent ist ihm hinlänglich be- kannt. So wohnte er in Rothen- berg, Beerfelden und lebt seit kurzem mit seiner Lebensgefähr- tin auf einem Bauernhof in Air- lenbach. Er liebt die Oberzent und seine Mitbürger, die er von seiner sportlichen Seite als Jugendtrai- ner der SG Rothenberg, selbst ak- tiv beim FC Finkenbach, und auch durch seine Kinder kennt. Aber er vermisst das aufrichtige Bekenntnis der Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Stadt. Sie alle le- ben gerne hier, das verdeutlichen vor allem die Jungen, die oft nach einer Ausbildung und ersten be- ruflichen Schritten hierher zu- rückkommen, sich ansonsten mit diesen Bekenntnissen zu ihrer Stadt eher zurückhalten. Er weiß allerdings auch die Schattenseiten seiner Wahlhei- mat zu benennen. Seien es die Leerstände, der Rückgang des gastronomischen Angebotes oder die Arbeitsplatzsituation. „Jetzt bietet sich eine einmalige Gele- genheit für die ehemals selbstän- digen Gemeinden Hesseneck, Sensbachtal, Rothenberg und Beerfelden sich als Stadt Ober- zent für die Zukunft zu positio- nieren und diese Chance sollte nicht wieder durch parteiideolo- gisches Handeln ausgebremst werden“, so seine Einschätzung. Hier müsse eine Politik von den Bürgern für die Bürger gemacht werden, und dazu sieht er sich als parteiloser Kandidat in einer sehr guten Ausgangs- und „Vermitt- lerposition“. Beruflich hat er in der letzten Zeit viele Umstruktu- rierungen geleitet und da gereich- te ihm seine gute Menschenfüh- rung immer zum Vorteil. Vom Beruf her bringt er beste strukturelle Kenntnisse mit Feu- erwehren und Rettungsdiensten ein, die er als aktueller kommis- sarischer Leiter der Polizeidirek- tion Bergstraße in Heppenheim erwarb, und damit auch Lösungs- ansätze für polizei- bzw. ortspoli- zeibehördliche Anliegen parat hat. Aus seiner Sicht gilt es den An- schluss an die Metropolregion Rhein-Neckar zu intensivieren, so wie das im Sommer 2017 vom Odenwaldkreis beschlossen wur- de. Damit soll die Wirtschaftsent- wicklung in der Stadt Oberzent gezielt unterstützt werden. Sicher sei die Oberzent für die Region Frankfurt / Rhein-Main als Urlaubsregion interessant, aber die meisten anderen Themen würden doch eher in Richtung Neckartal bespielt. Die Mitglied- schaft des Odenwaldkreises im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar wäre dazu ein Schritt in die richtige Richtung. Die sehr gute S-Bahnanbindung nach Heidelberg/Mannheim sei hier ein Pfund, das man noch mehr einbeziehen müsse. Auch das Bekenntnis der Odenwald- Regional-Gesellschaft ein Kon- zept für eine Servicestelle der Wirtschaftsförderung zu erarbei- ten, die sich besonders um die neue Stadt kümmern soll, zeige, dass man die positiven Strömun- gen breitflächig aufgreifen will Hier gelte es anzuknüpfen. Die Oberzent habe sich schon sehr zu einer Wohngemeinde ge- wandelt. Dafür müssten aller- dings auch die richtigen Einrich- tungen vor Ort sein. Die Zahl der Märkte dürften im Umfeld aus- reichend sein, woran es fehle, sei eine grundlegende Auswahl an kleinen Geschäften. Leerstände im Ortskern Beerfel- dens seien ein grundlegendes Problem. Als Wohngemeinde und in Zukunft auch für Neubür- gerfamilien gelte es aber auch entsprechende attraktive Einrich- tungen für Kinder bereitzuhalten. Kadesch sieht da Krippen- bzw. Kindergartenplätze mit flexiblen Öffnungszeiten, das schulische Angebot, flexible Arbeitszeiten für Eltern und Alleinerziehende als Lösungsansätze. „Leuchttürme“ besser herausstellen Auch das Vereins- und Freizeit- angebot gelte es aufrecht zu hal- ten. „Die Vereine übernehmen immer mehr eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft, aber auch sie müssen sich gegen Smartphone und neue Medien behaupten. Der Bikepark Beerfelden ist eine zwischenzeitlich bundesweit be- kannte Einrichtung mit einem sehr guten Ruf, aber nicht alle Oberzenter haben diese Einrich- tung und deren Stellenwert im Fokus. Derartige Leuchttürme müssen vorangestellt werden, da- mit sich die Synergien auch ver- teilen.“ Es gelte, das Interesse in der breiten Öffentlichkeit, vor allem in den Medien, zu nutzen um die schöne Region Oberzent bekann- ter zu machen. „Dies wird nur funktionieren, wenn die Bürge- rinnen und Bürger zusammen und parteiübergreifend in der Stadt Oberzent diese Möglich- keit erkennen und jeder seinen Teil dazu beiträgt.“ Vor diesem Hintergrund freut sich Erik Kadesch auf einen in- formativen Austausch mit der Bevölkerung und steht zu Ge- sprächen gerne zur Verfügung. Erreichbar ist er per E-Mail (Ka- desch.Oberzent@web.de ) und über seine Facebook-Seite, über die er auch direkt angesprochen werden kann. Erik Kadesch sieht sich als „ech- te Alternative zu eingefahrenen personellen Strukturen“ und hat fristgerecht am vergangenen Montag seine Unterlagen beim Gemeindewahlleiter eingereicht. Erik Kadesch, Bürgermeisterkandidat für Oberzent. Oberzent. Die SPD Oberzent hat auf ihrer Jahreshauptversamm- lung am 9. Februar einstimmig ei- ner wegweisenden Kandidatenlis- te für die anstehende Kommunal- wahl am 29. April zugestimmt. Während sich die Bundespartei mit Personalentscheidungen noch schwer tut, konnte die Kandida- tenliste der SPD Oberzent auf An- hieb die eigenen Genossinnen und Genossen überzeugen. Wie der Vorsitzende während seiner Be- grüßungsrede zur JHV erläuterte, ist nun die entscheidende Zeit, ein Zeichen für die Kommunalwahl zu setzen. Die aus dem Zusammenschluss von vier SPD Ortsvereinen her- vorgegangene SPD OBERZENT will den jungen Mitgliedern durch aussichtsreiche Listenplätze alle Chancen auf Sitze im Stadtparla- ment eröffnen; so ist die Beerfel- derin Pia Mester auf Listenplatz 3 ebenso gesetzt wie Dominique Deutsch aus Airlenbach (5.). Pas- cal Frindt (14./Olfen) und Malte Hinrichs (15./Rothenberg) kön- nen sich ebenfalls Hoffnungen auf einen guten Wahlerfolg ma- chen. Auch erfahrene und prominente Kräfte treten wieder an; so sind mit Hans Jürgen Löw (6.) und Brigitte Heckmann (7.) die ehe- maligen Vorsitzenden der SPD Beerfelden und Rothenberg ge- nauso beteiligt, wie der ehemalige Hessische Abgeordnete Dr. Mi- chael Reuter (9.) und der amtie- rende Landtagsabgeordnete Rüdi- ger Holschuh (17.). Etliche verdiente Genossinnen und Genossen ziehen sich aus der Kommunalpolitik zurück. Allen voran hat der langjährige und noch amtierende Fraktionsvorsit- zende der SPD im Stadtparla- ment, Erwin Körber, seinen Rückzug aus der aktiven Kommu- nalpolitik beschlossen. Ihm gilt der Dank und die Anerkennung des Vorstandes der SPD Oberzent für die jahrzehntelange Tätigkeit zum Wohle der Stadt Beerfelden und der Stadt Oberzent. Die vom Bürgermeisterkandida- ten Thomas Ihrig angeführte Liste der SPD Oberzent wird vom Eh- renbürgermeister der Stadt Beer- felden, Adolf Engelter, abge- schlossen. Die SPD Oberzent auf dem Weg zur personellen Neuausrichtung Vorsitzender Dirk Daniel Zucht. Foto: Nina Liebig Die Linke: Direktkandidat für den Odenwald gewählt Michelstadt. Auf ihrer ersten Kreismitgliederversammlung des Jahres 2018 hat die Linke Odenwaldkreis am 7. Februar ihr Landtagswahlprogramm besprochen und ihren Direkt- kandidaten gewählt. Willi van Ooyen, MdL a.D., hat den von ihm miterfassten Programmentwurf vorgestellt. Den Kern des Programms soll der sozial-ökologische Umbau der Gesellschaft bilden. Mehr sozialer Wohnraum in den Städten und ein langfristig kostenloser öffentlicher Per- sonennahverkehr sollen so- wohl die Umwelt und den Verkehr entlasten, als auch die sozial Benachteiligten besserstellen. Im Anschluss an eine lebhaf- te Programmdebatte haben die Parteimitglieder Anton Stort- chilov zu ihrem Direktkandi- daten gewählt. Der 31-jährige Historiker aus Michelstadt dient dem Kreis- verband seit 2012 als Kreis- schatzmeister und arbeitet seit diesem Jahr als Wahlkreismit- arbeiter bei Hermann Schaus, dem Landtagsabgeordneten. Grüne: Land finanziert zusätzlich Sozialarbeit an den Grundschulen im Odenwaldkreis Odenwaldkreis. Das Land fi- nanziert 7,5 zusätzliche Stellen für Sozialpädagoginnen und - pädagogen an 15 Grundschulen im Odenwaldkreis. Die dafür erforderlichen Mittel sind im Ende Januar beschlossenen Landeshaushalt eingestellt. „Mit dem neuen Landespro- gramm unterstützt das Land systematisch und mit großem finanziellem Einsatz die Sozial- arbeit an Schulen. So können unsere Schulen noch besser auf eine immer vielfältiger werden- de Schülerschaft reagieren, die Schülerinnen und Schüler indi- viduell fördern und in ihrer Ent- wicklung unterstützen. Lehre- rinnen und Lehrer werden durch die Sozialpädagoginnen und -pädagogen in ihrer Tätig- keit unterstützt. Denn unsere Lehrerinnen und Lehrer können viel, aber sie können und sollen nicht alle Aufgaben alleine schultern müssen. Immer wie- der wurde von den Praktikerin- nen und Praktikern der Wunsch nach mehr Schulsozialarbeit geäußert. Genau das bringen wir jetzt auf den Weg. Wir er- gänzen und verstärken damit von Landesseite die Schulsozi- alarbeit des Kreises“, so Sigrid Erfurth, stellvertretende Vorsit- zende der grünen Landtagsfrak- tion. Landesweit stehen für das neue Programm 400 Stellen für die Grundschulen zur Verfügung. 300 weitere Stellen werden zum Schuljahreswechsel für die weiterführenden Schulen fol- gen. „Für die insgesamt 700 Stellen stehen im gerade be- schlossenen Doppelhaushalt des Landes insgesamt 54 Mil- lionen Euro zur Verfügung. Das unterstreicht, welche Bedeu- tung wir dem Thema Schulsozi- alarbeit und einem Mehr an Bil- dungs- und Chancengerechtig- keit an unseren Schulen bei- messen.“ Die Grundschulen erhalten ei- ne halbe oder eine ganze Stelle für die sozialpädagogische Un- terstützung. Im Odenwaldkreis profitieren hiervon 15 Grund- schulen. „Bei der Verteilung der Stellen hat das Kultusminis- terium zugrunde gelegt, welche Schulen aufgrund der Umset- zung von Inklusion oder der Schulgröße besonders gefordert sind.“ Zusätzlich stünden dem Staatlichen Schulamt weitere Stellen zur Verfügung, um Nachsteuerungen vorzunehmen und sich noch besser auf die Bedarfe der Schulen eingehen zu können. „Mit dem neuen Landespro- gramm schaffen wir nicht nur den systematischen Einstieg des Landes in die Förderung der Sozialarbeit an Schulen. Wir legen auch die Grundlage für multiprofessionelle Teams an unseren Schulen, in denen Lehrerinnen und Lehrer, Sozi- alpädagoginnen und -pädago- gen und weitere Professionen gemeinsam an der bestmögli- chen Förderung aller Schülerin- nen und Schüler arbeiten.“ Haus & Grund Odenwald Odenwald. Die Beratungsstunde von Haus und Grund Odenwald findet jetzt nicht nur in Erbach sondern auch zusätzlich in Groß- Umstadt (1. Donnerstag im Mo- nat) und Reinheim (2. Dienstag im Monat) in den Räumlichkeiten der dortigen Volksbank Odenwald je- weils von 15 bis 18 Uhr statt.

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