Odenwälder Journal

Höchst. Spargel aus Israel an Weihnachten? Erdbeeren aus Ägypten an Fastnacht? Kirschen zu jeder Jahreszeit? Das sind weit gereiste Lebensmittel, auf Planta- gen unter Einsatz von Pestiziden und meist unter ausbeuterischen Arbeitsbedingungen angebaut. Zu diesem ökologisch unverantwortli- chen Luxus kommt dann noch die Plastikverpackung. Eine Gruppe in und um Höchst im Odenwald, die das so nicht länger hinnehmen will und Alternativen sucht, trifft sich am Dienstag (27.) um 18 Uhr im Hotel Lust in der Bahnhofstraße 40 in Höchst. Themen sind: - Wie bringen wir lokale Erzeuger mit lokalen Verbrauchern zusam- men? - Wo bekommen wir in unserer Nähe welche regional erzeugten Lebensmittel? - Mit wem können wir welche selbst hergestellten Lebensmittel tauschen? - Wer kann mit wem einen Garten gemeinschaftlich nutzen? - Mit wem kann ich Erfahrungen austauschen? - Können wir Fahrgemeinschaften bzw. Verteilerketten bilden? - Und natürlich ist auch die "Soli- darische Landwirtschaft" ein wichtiges Thema. Erste Erfolge haben sich einge- stellt: So versorgte ein Teilnehmer beim letzten Treffen die Anwesen- den mit selbst angebauten Zwie- beln und eine zugezogene Hassen- rötherin weiß jetzt endlich, bei welchem Bauern in Höchst sie fri- sche Eier und Milch bekommt. Jede/r Interessierte ist willkom- men, der Eintritt ist frei. Info bei Bina Roth unter Telefon 06163- 9439133. Seite 2 Donnerstag, 22. Februar 2018 journal Ü Odenwälder Unserer heutigen Ausgabe liegen Prospekte des Möbelhauses Kempf bei. In Teilbereichen finden Sie Beilagen der Firmen Wohncenter Spilger, Sparmaxx, Autohaus am Prinzert, CHB Fleischgroßhandel, Pizzeria Milano und Autohaus Vögler. Wir bitten unsere Leser um Beachtung. Beilagenhinweis journal Odenwälder Niko, Mischlingsrüde, geb. 03.2016, mittelgroß, kastriert, geimpft und gechippt. Er ist ein liebenswerter Hund, anfangs etwas stürmisch, verspielt und verschmust, Katzen mag er nicht, mit Hün- dinnen kein Problem. Niko muss noch etwas lernen, er ist ein Clown und möchte dem Menschen gefallen und Aufmerksamkeit erreichen. Mitteilung an das Tierheim Würzberg unter ( 06061- 3818 . Öffnungszeiten: Mittwoch, Freitag, Samstag und der er- ste Sonntag im Mo- nat 14.30 bis 17 Uhr. In dringenden tieri- schen Notfällen bit- te auf den Anrufbe- antworter sprechen, wir melden uns um- gehend. Tierschutzverein Odenwald e.V. Sparkasse 2220 - Volksbank 1144006 Sonderkonto Umbau: Sparkasse 103 119 www.odenwaldtierheim.de Neues Zuhause gesucht! Dino ist einfach nur lieb und wurde daher wohl von anderen Hunden im Tierheim angegriffen und verletzt, deshalb kam er auf ei- ne Pflegestelle von uns in der Pfalz. Alle schwärmen von seiner bescheidenen Art und seinem tollen Charak- ter. Er ist aufgeweckt, zeigt überhaupt keine Scheu - ist zu allen freundlich und nur lieb. Er ist sehr anhänglich, verschmust, hört schon sehr gut auf seinen Na- men und fährt problem- los im Auto mit. Dino wäre auch ein dufter Kinderkumpel. Er ist 6 Jahre jung, 46 cm groß, kastriert, geimpft und gechippt. Weitere Infos unter Hoffnungsvolle Tierblicke e. V., www.htb-ev.de , Telefon 06068-47 85 493 Ihre Ansprechpartner für ANZEIGEN im journal WOCHENZEITUNG FÜRDENODENWALD sport magazin Odenwälder für Höchst, Breuberg, Lützelbach, Groß-Umstadt, Dieburg, Groß-Zimmern, Reinheim, Groß-Bieberau und Otzberg Frank Rebscher Telefon 0 61 65 / 930 926 Mobil 0 15 75 / 8 80 38 58 E-Mail f.rebscher@odw-journal.de für Erbach, Michelstadt, Mossautal, Oberzent, Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg Matthias Mann Telefon 0 61 65 / 930 950 Mobil 0176 / 64 65 79 93 E-Mail m.mann@odw-journal.de für Brensbach, Fischbachtal, Fränkisch-Crumbach, Reichelsheim, Bad König und Brombachtal Gaby Marberg Telefon 0 61 65 / 93 09 46 Mobil 01 75 / 867 91 84 E-Mail g.marberg@odw-journal.de 1 r 1 g 1 1 METZGEREI SWEN GRASSAU Breitenbrunn • 64750 Lützelbach • Hainstraße 5a Tel. 06165 - 13 30 • Fax 06165 - 6 83 82 Haingrund • 64750 Lützelbach • Erbacher Str. 33 • Tel. 06066 - 208 Höchst • 64739 Höchst i.Odw. • Wilhelminenstr. 25 • Tel. 06163 - 34 27 E-Mail: metzgerei-grassau@t-online.de Angebote zum Wochenende 23.2. – 24.2.2018 Rumpsteak oder Roastbeef vom Odenwälder Rind . . . . . . . . . . . . . . . . 100 g 2,26 € Schweinebraten auf Wunsch gewürzt . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 g 0,83 € Fleischwurst rauchfrisch. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 g 0,88 € Gelbwurst mit Zitrone verfeinert . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 g 1,06 € Geflügelsalat aus dem Salatsortiment . . . . . . . . . . . . . . . 100 g 0,89 € Das Team der Metzgerei Grassau freut sich auf Ihren Besuch! Mittwochs-Angebot am 28.2.2018 Cordon Bleu mit Schinken und Käse gefüllt . . . . . . . . . . . 1 kg 7,90 € Auch in Erinnerung gibt es Bilder, die nachdunkeln (Peter Sirius) Kolumne von Werner Niebel Diese Aufnahme ist mindes- tens fünfzig Jahre alt und fiel mir zufällig in die Hände, als ich Fotos in meiner Bilderkiste durchstöberte. Ich kann mich nicht mehr an den Moment entsinnen, als das Foto aufge- nommen wurde. An viele Er- lebnisse meiner Kindheit kann ich mich nicht mehr erinnern. Verborgen hinter einem un- durchsichtigen, schweren Schleier liegen Erfahrungen die ich in meinen ersten Le- bensjahren machen durfte. Manchmal weicht der Schleier zur Seite und gibt mir die Möglichkeit zurück zu bli- cken. Das Foto zieren heute Risse und einige Flecken hat es auch abbekommen. Das Fo- toprogramm auf meinem Com- puter könnte da einiges retu- schieren. Ich finde das ist nicht nötig. Warum sollte ich es he- rausputzen? Das Bild zeigt mir heute deutlich, dass ich schon ein erhebliches Stück auf dem Zeitstrahl meines Erdenda- seins zurückgelegt habe. Manchmal gilt es sich zu be- sinnen und inne zu halten. Ich versuche mich in den Moment zu versetzen als mein Vater den Auslöser betätigte. Es feh- len Gebäude, welche damals noch nicht gebaut waren. Spä- ter wurde ein Gartenzaun er- richtet, der zwischenzeitlich durch eine Hecke ersetzt wur- de. Wer genau hinschaut kann im Hof einen der weltweit über 20 Millionen verkauften VW- Käfer erkennen. Woran ich mich ganz genau erinnern kann ist, dass ich mir in der Beifahrertür die Finger ge- klemmt habe. Solche kleinen Wehwechen gehörten zum He- ranwachsen. Schließlich ver- brachte ich den größten Teil meiner Kindheit draußen in der Natur. Neugierde begleitet mich schon immer. Wer zu neugierig ist und einiges aus- probieren will, kann sich dabei auch einmal überschätzen, ver- letzen oder unangenehme Er- fahrungen machen. Kleine Wunden die dabei entstehen verheilen meist schnell und er- innern daran das nächste Mal vorsichtiger zu sein. Ich nenne es für das spätere Leben üben. Auf dem Bild wirke ich zufrie- den und weiß von alledem nichts was mir noch begegnen sollte. Schon lange bin ich dort ange- kommen wofür ich in der Kindheit und Heranwachsen- der geübt habe. Und ich stelle permanent fest, dass Üben und Lernen niemals aufhört. Mein bisheriger Lebensweg be- scherte mir Erlebnisse die Nar- ben auf meiner Seele hinterlas- sen haben. Wie die Risse und Flecken auf dem Foto sind auch die Risse in meiner Seele nicht so einfach weg zu retu- schieren. Ich begegnete Men- schen die meine persönlichen Grenzen überschritten und meinem Seelenfrieden schade- ten. Oder habe ich meine Grenzen nicht deutlich genug gezeigt? Ich weiß es nicht. Das spielt auch keine Rolle mehr. Die Risse sind verheilt. Ge- blieben sind Narben. Operati- onsnarben machen sich ab und zu bemerkbar. Narben auf der Seele ebenso. Sie rufen manchmal Erinnerungen an leidvolle Erfahrungen wach. Dessen ungeachtet habe ich gelernt zu vergeben. Damit lebt es sich leichter. Ich bin so- gar dankbar für jene Erfahrun- gen. Sie machten mich vor- sichtiger und empathischer. Und ich durfte erkennen, dass es besser ist mehr auf mein Herz und mein Bauchgefühl zu hören. Jetzt blicke ich erwartungs- voll dem neuen Jahr entgegen. Ob es gut oder weniger gut wird, kann jeder mitentschei- den. Oftmals genügt es an- strengende Situationen aus ei- nem anderen Blickwinkel an- zusehen um Lösungen herbei zu führen. Gibt es trotzdem keine Lösung, war es wieder eine Übung um daraus zu ler- nen. Kontakt: werner@sofort-surf.de Foto: © Thomas Kuhn Foto: Privat Netzwerk Regionale Lebensmittel Michelstadt. Am Samstag, dem 17. März, hält die Autorin Susanne Roßbach, um 16 Uhr, eine Lesung. Sie wird Auszüge aus ihrem Buch "Der Tote vom Odenwald", im Café / Bistro "Elefantenhaus" in Michel- stadt vorstellen. Voranmeldun- gen telefonisch unter: 06061- 9693222. Susanne Roßbach. „Der Tote vom Odenwald“ Autorenlesung in Michelstadt Spendenübergabe Aktion „Sauberhafter Frühlingsputz“ Höchst. Bürgermeister Horst Bitsch bedankte sich bei beiden Sponsoren, der Volksbank Oden- wald und dem Westphal Profi- Baufachmarkt e.K. in Höchst, für die Unterstützung der Aktion “Sauberhafter Frühlingsputz” in der Gemeinde. Mit den Sachspenden von über 100 Greifzangen und Handschu- hen wurde ermöglicht, dass jede ehrenamtliche Helferin und jeder ehrenamtliche Helfer entspre- chendes Equipment für die Aktion „Sauberhafter Frühlingsputz“ am 14. April erhält. Die Anmeldungen zur Mithilfe und die Ausga- be der logistisch erfor- derlichen Werkzeuge er- folgt durch Frau Brunner persönlich bis zum 6. April im Ordnungsamt der Gemeinde Höchst, Zimmer 105. (v.l.n.r) : Matthias Kaupa, Ge- schäftsstellenleiter Volksbank Odenwald Höchst, Bürgermeister Horst Bitsch und Riccardo West- phal vom Profi-Baufachmarkt Höchst. Das geht uns alle an Odenwald. Wenn in der Nachbarschaft ein Tierhalter verstirbt, sollte jeder auf- merksam sein und daran den- ken, dass sich in dem Haus vielleicht noch Tiere befin- den. In dem zugetragenen Fall starb ein Mann, dessen Frei- gängerkater durch ein offen stehendes Kellerfenster nach draußen und wieder ins Haus gelangen konnte, so wie er wollte. Die Nachbarschaft be- merkte zwar, dass der Kater seit einiger Zeit nicht mehr wie früher durch ihre Gärten streifte, aber keiner machte sich darüber Gedanken. Wo- chen später wurde das Haus entrümpelt und man fand das schon stark verweste Tier. Seine Fluchtmöglichkeit, das ehemals offene Kellerfenster, war verschlossen. Deshalb bitte bei Veränderungen in der Umgebung (Wegzug oder Tod eines Tierbesitzers), bei Verdacht, dass vielleicht ein Tier zurückgelassen wurde, die Polizei oder den Tier- schutz benachrichtigen. Tier- schutzinitiative Odenwald, Telefon: 0700/0410-6666. The Riwwels im Hüttenwerk Michelstadt. Die Veranstal- tung des Hüttenwerks „fri- days@huettenwerk“ startet am Freitag (23.) um 20 Uhr mit The Riwwels. Vier Jungs und ein Mädel haben sich dem Rockabilly verschrieben. Songs aus der Wirtschafts- wunderzeit, aber auch aktuel- le und eigene Stücke werden im Stil der 50er Jahre mit viel Witz und Eigenironie darge- boten. Der Eintritt ist frei. www.odw-journal.de

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